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www.bio-food-tester.de
Annette Sabersky testet Bio-Fertigprodukte
Bio ist lecker, Bio ist gesund und Bio ist in. Doch der Boom hat Nebenwirkungen.
In Bio-Supermärkten werden immer öfters fragwürdige Bio-Lebensmittel angeboten, die gar nicht gesund sind, sondern, im Gegenteil, Zusatzstoffe enthalten, zu süß und zu fett sind.
Annette Sabersky von Co`Media Hamburg trennt die Spreu vom Weizen. In ihrem neuen Bio-Blog www.bio-food-tester.de checkt sie regelmäßig Bio-Fertigprodukte. Die Ergebnisse bietet sie Redaktionen von Zeitschriftem Fernsehen und Rundfunk zur Veröffentlichung an.
Fernsehdokumentation
Weihnachten in Siebenbürgen
Ein Film von Claudia Dejá
Eigentlich wollten Pfarrer Joachim und seine Frau Christiane Lorenz nur ein Jahr Praktikum in Siebenbürgen machen. Damals in den 90er Jahren haben sie versucht, die Bewohner zum Bleiben zu motivieren und nicht den Ausweg darin zu sehen nach Deutschland wegzuziehen. Inzwischen lebt die Pfarrersfamilie seit 20 Jahren in Siebenbürgen in Rumänien, in dem Dorf Malmkrog. Joachim ist heute Vater von drei Kindern und hat sich über die vielen Jahre vertraut gemacht mit der anfangs doch fremden Kultur der Siebenbürgensachsen.
Er kennt nun die weihnachtlichen Rituale, hat gelernt, dass hier die Männer für das Schmücken der Kirchentanne verantwortlich sind, während die Frauen der Gemeinde sich um das leibliche Wohl kümmern. Im grossen Ofen backen sie einen Tag lang die leckeren Honigkuchen für den Heiligen Abend. Eine alte Tradition.
Besinnlichkeit bei Kerzenlicht kennt man hier im Dorf allerdings nicht. Zur Weihnachtszeit herrscht eher Hektik. Die Dorfbewohner schrubben ihre Flure, fegen vor dem Haus, waschen noch einmal die Gardinen. Und natürlich wird ein Schwein geschlachtet. Das ist selbstverständlich Männersache, während das Wurstmachen in den Händen der Frauen liegt. Rund 1200 Menschen wohnen in dem schönen Dorf Malmkrog.
Die meisten leben von der Landwirtschaft, viele mehr schlecht als recht. Malmkrog ist ein multiethnisches Dorf: Rumänen, Roma, einige Ungarn und Siebenbürger Sachsen kommen hier miteinander klar, trotz aller sozialen Probleme, die es gibt. Das grösste Problem im Dorf ist die Armut. Das belastet Joachim und Christiane. Wie soll man damit umgehen, dass im Dorf manche Familie nicht genügend zu essen hat, einige wirklich hungern. Er und seine Frau versuchen immer wieder individuell zu gucken, wo Hilfe wirklich nötig ist.
Weihnachten in Siebenbürgen läuft Sonntag, 16. Dezember, 17.30 Uhr, ARD.
Ausgezeichnet!
Der Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2012 in der Kategorie Print geht an Martina Keller.
Hier ein Auszug aus der Laudation auf die Preisträgerin, vorgetragen von Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), während der Preisverleihung am 23. Oktober 2012 in Berlin:
"Von ihr zu sprechen, heißt für mich: von einer Journalistin zu sprechen, die ebenso tiefsinnig wie hellsichtig ist, die auf den ersten Blick nüchtern-protokollierend daher kommt und die doch gerade in dieser Nüchternheit überaus empfindsam und anteilnehmend ist; von einer Journalistin, die sich engagiert, doch dabei nicht moralisiert, wiewohl dies manchmal nur nahe läge; von einer Journalistin schließlich, die ihr Thema gefunden hat und die damit der Zeit mitunter weit voraus war und ist."
Ausgezeichnet wurde Martina Keller für folgende Artikel:
- Das Ende | bild der wissenschaft, 20.03.2012
- Carine, 43, lässt sich töten | DIE ZEIT, 20.10.2011
- Tatort Klinik Madrid | GEO, 15.04.2011
Ab 9. Juli 2012 im Handel
Freiheit für Mama!
Ein Ratgeber von Annette SaberskyWenn aus Frauen Mütter werden, taucht über kurz oder lang die Frage auf: Windeln, Fläschchen, Spielgruppe – soll das schon alles gewesen sein? Kann ich jemals noch einen Cappuccino ohne Kind trinken? Oder gar ein Wochenende mit der besten Freundin verbringen? Zugegeben, das Kind ist süß, der Mann ist lieb. Aber beide können ganz schön nerven. Da helfen nur zwei Dinge: Raus aus dem Alltagsbrei. Und dieses Buch. Ehrlich, ironisch und hilfreich, ein unterhaltsamer Reiseführer zu den kleinen und großen Fluchten aus dem Alltag.
Für Frauen, die nicht so werden wollen wir ihre Mutter, sondern eigene Wege gehen.Freiheit für Mama. Es muss im Leben noch was anderes geben. Von Annette Sabersky. Heyne Verlag Juli 2012. ISBN 978-3-453-60207-6. EUR 8,99
Fernsehdokumentationen
die Story: Riskante Rezepte
Ein Film von Martina Keller und Norbert Hahn
Viele Schmerzmittel, Psychopharmaka oder Rheumapräparate können eine Gefahr sein – besonders für ältere Menschen. Jeder fünfte Patient über 65 nimmt ein solches Präparat ein. Doch vielfach drohen schwere Komplikationen. Nach vorsichtigen Schätzungen sterben in Deutschland mehr als 20.000 Menschen jährlich durch die unkoordinierte Behandlung mit Arzneimitteln.
Mal ist das einzelne Medikament das Problem, häufig der Cocktail verschiedenster Mittel. Es gibt ältere Menschen, die schlucken 20 Tabletten und mehr am Tag. Selbst ein junger, gesunder Mensch würde das kaum verkraften. Doch im Alter baut der Körper Medikamente noch schlechter ab. Die Wirkungen verstärken sich - aber die Nebenwirkungen auch.
Viele Fachärzte interessiert das wenig. Jeder Spezialist behandelt das Organ, für das er zuständig ist. Am Ende werden betagte Patienten mit einer Liste von 12, 15 oder mehr Medikamenten wieder nach Hause geschickt. Wechselwirkungen: unbekannt.
die story spricht mit Menschen, die durch Medikamente in Lebensgefahr gerieten, fragt Hausärzte, wie sie das richtige Maß für ihre alten Patienten finden, besucht ein Heim, das Ruhigstellen nicht mehr nötig hat, konfrontiert die Pharmaindustrie mit ihren Versäumnissen - und fragt Politiker, warum sie die Hersteller nicht in die Pflicht nehmen.
Riskante Rezepte läuft Montag, 05. März 2012, 22.00 - 22.45 Uhr im WDR.
Wiederholungstermin Donnerstag, 08. März 2012, 14.15 - 15.00 Uhr
die Story: Ausgeschlachtet – Das schmutzige Geschäft mit Leichenteilen
Ein Film von Martina Keller und Wolfgang Luck
Zwischen der Ukraine, Deutschland und den USA hat sich unbemerkt von der Öffentlichkeit ein schwunghafter Handel mit Leichenteilen entwickelt. Unter skandalösen Umständen werden in Kiew und anderen Städten Körper von Verstorbenen ausgenommen. Angehörige werden mit Tricks und Druck dazu bewegt, der sogenannten "Gewebeentnahme" zuzustimmen. Die herausgeschnittenen Knochen, Knorpel und Sehnen werden unter anderem an die bayerische Firma Tutogen geliefert. Sie versorgt den internationalen Medizinmarkt mit Implantaten aus Leichenteilen – zum Beispiel Granulat für Kiefer-OPs und Stützmaterial für orthopädische Eingriffe. Weil im Westen kaum jemand bereit ist, einen Gewebespendeausweis zu unterschreiben, besorgen sich die Leichenhändler ihren Nachschub aus Osteuropa: Hier ist die Armut groß und die Kontrolle lax.
Die story geht auf Spurensuche. Wir sprechen mit ukrainischen Zeugen, deren verstorbene Angehörige ausgeschlachtet wurden, konfrontieren die verantwortlichen Rechtsmediziner, die deutschen Kontrollbehörden und die bayerische Firma mit unseren Rechercheergebnissen. Wir fragen: Warum stoppt niemand das schmutzige Geschäft mit Leichenteilen? Und die story-Reporter liefern den Beweis dafür, dass Leichenteile in Deutschland oft bei Schönheits-Operationen eingesetzt werden….
Ausgeschlachtet Die WDR- Story läuft Montag, 5.12.2011, 22:00 - 22:45 Uhr
Die Eiderdaune – eine isländische Königin
Ein Film von Gabi Haas und Claudia Dejá
Islands Westfjorde sind ein Vogelparadies. Auf der Halbinsel am Polarkreis lassen sich im Frühjahr Hunderttausende von Eiderenten zum Brüten nieder. Die Daunen, mit denen sie ihre Nester ausstaffieren, sind ein extrem seltenes und kostbares Naturprodukt. Sie werden von den Isländern seit Jahrhunderten geerntet und verkauft. Der Film dokumentiert den Weg der Eiderdaunen vom Nest über die verschiedenen Etappen der Reinigung bis zur Fertigung der Bettdecken in einer norddeutschen Daunenfabrik. Er zeigt dabei auch die atemberaubende Landschaft der Westfjorde und das Leben der isländischen Bauern in diesem äußersten Winkel der Nordmeerinsel. Von Gabi Haas & Claudia Dejá Di, 29.11. 2011 | 18:15 – 19:00 Uhr auf ARTE
Die Eiderdaune – eine isländische Königin läuft Dienstag, 29. November 2011, 18.15 bis 19.00 Uhr auf ARTE
Stiefmütter - Menschen hautnah
Ein Film von Claudia Dejá und Petra Stahlbock
Sie wollen dem Mann eine wunderbare Partnerin sein und den Kindern eine liebevolle neue Mutter. Frauen, die sich in einen Mann mit Kindern verlieben und mit ihm leben, stellen höchste Ansprüche an sich, wie z.B. Nicole. Sie lebt in dem Haus, das ihr Mann Kai mit seiner verstorbenen ersten Frau gebaut hat. Ein Neuanfang, ganz woanders, wäre ihr zwar lieber gewesen, aber Kai und seine Tochter hängen an ihrem Zuhause. Inzwischen gibt es einen gemeinsamen Sohn, und Nicole will nun beiden Kindern gerecht werden. Aber steht der eigene Sohn ihr nicht doch näher? Ein innerer Konflikt, der sie täglich beschäftigt.
Andrea, selbst Mutter eines Sohns, mag das Wort Stiefmutter nicht. Sie will eine ganz normale Mama sein und ihren Stiefkindern Yasmin und Tim viel Geborgenheit geben, denn die Kinder haben ihre leibliche Mutter auf sehr tragische Weise verloren. Die neue Rolle als Stiefmutter hat sie ganz selbstverständlich übernommen. Andrea – da ist sie sich mit ihrem Mann einig - will alle drei Kinder gleich behandeln.
Silke ist schon seit zwölf Jahren Stiefmutter. Diese Zeit hat viel Kraft gekostet. Den beiden Jungs ihres Mannes wollte sie Geborgenheit geben, ein schönes Zuhause. Doch besonders der ältere der beiden Brüder hat ihr das Leben schwer gemacht. Von Anfang an hat er sich wenig von ihr sagen lassen, mit der Pubertät wurde er vollends unberechenbar. Erst sein Auszug hat wieder Ruhe in die Familie gebracht. Was bleibt, ist das bittere Gefühl, dass sie als Stiefmutter viel gegeben und wenig zurückbekommen hat.
Stiefmütter läuft am Donnerstag, den 20.10. 2011 um 22.30 im WDR